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„Kein schlechter Zeitpunkt.“ – Sepp Ebner, der Mitte Oktober die Markenleitung von VW Nutzfahrzeuge übernommen hat, mit dem neuen Crafter.
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Bestimmende Größe

Der Crafter trägt maßgeblich zum Ergebnis von VW Nutzfahrzeuge bei. Insgesamt wurden heuer mehr als 50.000 Einheiten verkauft. Nach vier Jahren Entwicklungszeit startet im März nächsten Jahres das komplett neue Modell.

von: Thomas Ableidinger

Seit seiner Markteinfürung im Jahr 2006 wurden in Österreich knapp 9.000 VW Crafter verkauft. Vom Vorgänger-Modell, dem VW LT, wurden ab 1975 über 30.000 Einheiten in Österreich zugelassen.

Nach den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres liegt der Crafter mit 669 Zulassungen am siebenten Platz der heimischen Zulassungsstatistik im C-Segment der leichten Nutzfahrzeuge. Marktführer ist der Mercedes Sprinter (1.395) vor dem Ford Transit (1.298) und dem Fiat Ducat0 (1.267 Zulassungen).

Das soll sich nun ändern. Erklärtes Ziel von Sepp Ebner, der Mitte Oktober die Markenleitung von VW Nutzfahrzeuge in Österreich übernommen hat: mit dem neuen Crafter unter die Top 3 vorzustoßen.

Das neuen Modell ist eine komplette Neuentwicklung, das neue Maßstäbe im Segment setzen soll. „Wir haben das Auto mit den Kunden für die Kunden entwickelt“, sagte Bernd Graf, Leiter der Qualitätsicherung von VW Nutzfahrzeuge, bei der Präsentation des neuen Crafter. Importeure und Großkunden seien in den vier Jahre dauernden Entwicklungsprozess eingebunden worden.

Der Vorverkauf des neuen Crafter hat dieser Tage begonnen, offizielle Markteinführung ist März nächsten Jahres. Schon vor dem Start konnte des Modell den begehrten Titel „International Van of the Year“ gewinnen.

Gegenüber dem Vorgängermodell verfügt der neue Crafter unter anderem über eine aufgewertete Serienausstattung mit elektromechanischer Servolenkung, Seitenwind- und Berganfahrassistent sowie einer Multikollisionsbremse. Dazu kommen Start-Stopp-System, LED-Fahrerhausbeleuchtung und ein längs- und höhenverstellbares Lenkrad.

Günstiger als Vorgänger

Trotz verbesserter Serienausstattung ist der zum Vorverkauf erhältliche Einsteiger, der Crafter 30 Kastenwagen mit mittlerem Radstand und Hochdach (75 kW/102 PS TDI, Frontantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe)zum Preis ab 27.981,– Euro (exkl. MwSt.) sogar günstiger als das vergleichbare Vorgänger-Standardmodell.

Das tatsächliche Einstiegsmodell in die Crafter-Range, der Crafter 30 mit mittlerem Radstand und Normaldach, das voraussichtlich im 1. Quartal 2017 bestellbar sein wird, startet bereits ab 26.800,– Euro (exkl.MwSt.).

Beim Kauf eines neuen Crafter profitieren die Kunden zusätzlich von einer 2+2 Jahre-Anschlussgarantie, das heißt zusätzlich zur zweijährigen Herstellergarantie ist die zweijährige Anschlussgarantie in Österreich bis zu einer Gesamtlaufleistung von 120.000 km serienmäßig inkludiert.

Der 2,0 TDI wurde für den neuen Crafter weiterentwickelt und ist in drei verschiedenen Leistungsstufen erhältlich (75 kW/102 PS, 103 kW/140 PS und 130 kW/177 PS). Voraussichtlich ab Mitte 2017 wird es zusätzlich zum Frontantrieb auch Allradantrieb 4MOTION und Heckantrieb mit längs eingebautem Motor geben. Im 3. Quartal wird dann eine Elektro-Version nachgereicht.

Ebner erwartet einen Modellmix von 65 Prozent Front-, 20 Prozent Allrad- und 15 Prozent Heckantrieb. Auf die 8-Gang Wandlerautomatik sollen 10 Prozent der Zulassungen entfallen. Insgesamt stehen 69 verschiedene Antriebs- und Karosserievarianten plus maßgeschneiderte Aufbaulösungen zur Verfügung.


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